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Die Chronologie:
Im Wandel der Zeit von 1886 bis heute

 

1886

Johann Sigel gründet zusammen mit seinem Freund Carl Haering die Lack- und Farbengroßhandlung Haering & Sigel. Sitz der Firma ist die Paulinenstraße 16 im heutigen Zentrum von Heilbronn.

1893

Aufgrund der sehr lebhaften Konjunktur findet eine Aufspaltung des Gründungsunternehmens in die Lackfabrik Carl Haering und die Farbengroßhandlung J. Sigel & Sohn statt. Die Firma J. Sigel & Sohn wird von Wilhelm Sigel und seinem Vater Johann Sigel geführt.

1902

Tod von Vater Johann Sigel, Sohn Wilhelm Sigel führt das Unternehmen alleine weiter. Sein Bruder Ernst tritt in das Unternehmen ein, stirbt allerdings 1912.

1924

Wilhelm Sigel jr. tritt als ältester Sohn des Firmengründers Wilhelm Sigel senior in das Unternehmen ein. Nach kaufmännischer Ausbildung und technischer Hochschulausbildung beginnt er, eine eigene Lackfabrikation und Vertriebswege nach Österreich und der Schweiz aufzubauen. Sein Bruder Richard Sigel tritt einige Jahre später in das Unternehmen ein. Es werden Öl- und Malerfarben entwickelt und produziert.

1936

Nach gut überstandener Wirtschaftskrise 1930, feiert SIGEL-Lacke sein 50-jähriges Bestehen. SIGEL produziert vorwiegend für das Malergewerbe.

1939

Als Stützpunkt für den süddeutschen Raum und das benachbarte Ausland wird die Filiale in Ravensburg gegründet.

1942

Entwicklung und Produktion von Wasserglas-Tarnfarben für Häuser, Bunker und Wehreinrichtungen.

1944

In den letzten Kriegsmonaten, am 4. Dezember, wird die Familie Sigel jäh erschüttert. Nicht nur der Betrieb samt Wohnhaus wird bei einem Bombenangriff vollständig zerstört, auch der Firmengründer Wilhelm Sigel senior mit seiner Frau und die älteste Enkelin sowie eine große Zahl erfahrener und langjähriger Mitarbeiter finden den Tod.

1948

In gemieteten Räumen arbeiten die Brüder Wilhelm und Richard Sigel mühevoll am Wiederaufbau des Unternehmens. Im November ist es dann soweit: in der Paulinenstraße 16 wird wieder produziert.

1960

In den 50iger und 60iger Jahren finden sukzessive Erweiterungen der Firmengebäude in der Paulinenstrasse statt, ebenso die Erweiterung der Filiale in Ravensburg durch Umsiedelung an den Stadtrand.

1962

Lutz Sigel, der Sohn von Wilhelm junior, feiert seinen Einstand als Lackingenieur. Am 8. Dezember 1962 kommt er bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Wilhelm Sigel führt das
Unternehmen bis ins hohe Alter weiter.

1973

Die Spezialisierung auf Industrielacke nimmt immer mehr zu.

1975

Richard Sigel übernimmt die Filiale in Ravensburg und führt sie unter dem Namen „Farben Sigel“ weiter. Heute leiten seine Söhne Michael und Peter Sigel das Unternehmen.

1989

Übernahme des Unternehmens durch Eva Marlene Drauz, geborene Sigel, nach dem Tod ihres Vaters Wilhelm junior.

1995

Nach nur 11-monatiger Bauzeit ist das neue Werk fertig. SIGEL zieht um in den Industriepark Böllinger Höfe. SIGEL entwickelt sich zum bedeutenden Industrielackhersteller im süddeutschen Raum und beliefert die hochwertige Maschinen- und Baumaschinenbranche sowie die Automobilzulieferindustrie.

2008

Mit Birgit Zeyer, Enkelin von Wilhelm Sigel und ihrem Ehemann Dr. Ulrich Zeyer hat die vierte Generation der Familie die Verantwortung für die Firmengeschicke übernommen.

2011

Die Firma J. Sigel & Sohn feiert ihr 125-jähriges Jubiläum. Mit zahlreichen Projekten und der Weiterentwicklung der Mitarbeiter und der SIGEL-Kompetenzen rüstet sich die Firma für die Zukunft.

2016

Die Firma J. Sigel & Sohn feiert 130-jähriges Bestehen

Mit unserem neuesten Imagefilm gewähren wir Ihnen ein Blick hinter die Kulissen der Lackfabrik J.Sigel & Sohn GmbH